Levia und Max sind Figuren. Aber Mobbing und Ausgrenzung sind real — und manchmal braucht man jemanden, dem man es sagen kann.
In meinem Buch begegnet Levia einem Jungen, der in einer Mülltonne sitzt. Nicht weil er dazu gehört — sondern weil andere das entschieden haben. Das ist Fiktion. Aber die Gefühle dahinter sind es nicht.
Als Sozialarbeiter erlebe ich täglich, was Ausgrenzung mit Menschen macht. Mit Kindern. Mit Jugendlichen. Mit Erwachsenen, die das Gefühl nie ganz losgeworden sind.
Ich schreibe darüber — aber ich weiß auch, dass eine Geschichte allein nicht reicht. Falls du gerade in einer solchen Situation steckst, oder jemanden kennst, dem es nicht gut geht: Hier findest du Menschen, die zuhören. Kostenlos, anonym, ohne Urteile.
Alle Angebote sind vertraulich. Kein Anruf erscheint auf der Telefonrechnung.
Mo–Sa, 14–20 Uhr. Kostenlos, anonym — der Anruf erscheint nicht auf der Telefonrechnung. Samstags sitzen speziell geschulte Jugendliche am Telefon. Auch Chat und E-Mail möglich.
nummergegenkummer.de →Mo–Fr, 9–17 Uhr. Dienstag & Donnerstag bis 19 Uhr. Kostenlos, anonym. Wenn du nicht weißt, wie du deinem Kind helfen sollst — hier sind Fachkräfte, die das kennen.
nummergegenkummer.de →Rund um die Uhr erreichbar, ohne Anmeldung. Psychologisch und pädagogisch ausgebildete Fachkräfte — auch wenn es „nur" ein schlechter Tag ist. Auch auf Ukrainisch und Russisch.
krisenchat.de →Für alle, die lieber schreiben als sprechen. Kostenlos, datensicher, anonym. Einzel- oder Gruppenberatung, Forum, E-Mail — du wählst, wie du Kontakt aufnimmst.
jugend.bke-beratung.de →Mobbing findet heute auch per Handy, in Chats und sozialen Netzwerken statt. Diese Angebote helfen speziell dabei:
„Levia findet Max in einer Mülltonne. Er war nicht allein — auch wenn er es in diesem Moment war."
— Sebastian Zerwas, Autor & Sozialarbeiter